Rabenmutter hat Motte verlassen!
Sabine am 2. September 2010 um 21.51Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen! Bitte Anmelden:
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Da bin ich nun, in einer weissen Stadt am Meer.
Der erste Arbeitstag ist auch rum. Er hat mir schon viel über Tel Aviv erzählt. Gleich nachdem mein Kollege mir erklärt hat, dass er in 6 Jahren hier keinen Verkehrsunfall erlebt hat, kracht neben uns ein Roller gegen ein Taxi und landet anschliessend unsanft auf unserem Mietwagen. Der Fahrer hat sich verletzt, aber verzieht keine Mine und steigt wenig später wortlos in den Krankenwagen. Der weitere Verlauf des Tages, vom Abschleppen des Wagens, über die Protokollaufnahme bei der Polizei mit vollem Wartezimmer in der Abteilung “Car Accidents”, bis zur Autovermietung und schließlich zurück ins Studio, dauert 5 Stunden.
Dort tausche ich als erste Amtshandlung eine mir unbequeme Maus am Avid, welcher prompt abstürzt. Die neue Maus zeigt keine Regung. 0:1 für den Schnittplatz.
Man braucht hier wohl vor allem Geduld. Soll das wirklich meine Stadt werden? ^^
Wie ihr schon seht gibt es hier neuerdings Weblogeinträge, die man nur lesen kann, wenn man angemeldet und für die Rubrik “Familie” freigeschaltet ist.
Sinn dieser Neuerung ist, dass wir so Nachrichten, Fotos und persönlichere Threads für unsere Familien veröffentlichen können, die nur diese lesen können, während die Mehrzahl unserer Posts weiterhin für alle uns bekannten und unbekannten Leser zugänglich bleibt.
Also, liebe Familien, meldet euch an, und lest fleissig mit. Wenn irgendwas schiefgeht, wendet euch an uns per mail
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Nur noch wenige Tage trennen uns von einem neuen Abenteuer: Israel.
Die Sachen sind gepackt und ein Teil unserer Wohnung in Kartons verstaut. Habe heute meine Balkonpflanzen weggeschmissen ./cry!!!
Dieses Weblog soll natürlich weiterbestehen. Möglicherweise werde ich aber unter einer neuen Adresse neu anfangen.
Drückt uns die Daumen, dass alles klappt und gut wird. Wir sind grad alle bissl aufgeregt.
Bis bald!
“Gar kein Problem, total wenig Verkehr in Kapstadt.” “Links fährt sichs fast noch einfacher als rechts.” “Nach hundert Metern hast du dich dran gewöhnt.” “Ich bin auch in Johannesburg immer Auto gefahren, total easy!”
Lügner!
Erstmal einsteigen, Handbremse? Links. Schaltung? Links. Ausparken wie rum jetzt? Okay, werde rausgewunken. Fahr los. Schaltung links, also quasi auch noch verkehrt herum. 1. Gang. Fühl mich wie ein Fahranfänger. Zweiter Gang. Denkste. War der vierte. Auto neustarten. 1. Gang. 2. Gang. 3. Gang. Denkste. War Leerlauf. Schnell 4. Mist. War der zweite. Kollege fällt vom Beifahrersitz. Schnell abbiegen, auf die Hauptstrasse. Oh Gott, überall Autos. 1. Gang. Motor aus. Usw. usw. War ich froh als ich zu Hause war. Zum Glück alles noch ganz!

Am Mittwoch fliegt mein Team zurück nach Deutschland. Ich sitze auf dem Dach mit tollem Blick auf das “Tablecloth” – die Tischdecke aus Wolken, die von einer frischen dauerhaften Brise namens “Southeaster” über den Tafelberg gebreitet wird. Irgendwo hallt leise Musik und Jubel – heute ist Rugby, Südafrika gegen Italien, Südafrika wird gewinnen, sie gewinnen immer, die Bars sind voll und auch unser südafrikanischer Kameramann sitzt mit zugezogenen Vorhängen im Zimmer und schaut das Spiel. Draussen scheint die herrlichste Sonne. Sie ist im Laufe des Tages von rechts nach links über den nördlichen Winterhimmel gewandert und wirft nun von Nordwesten ihre letzten warmen Strahlen über Kapstadt.


Grüße vom Ende der Welt!
Was für eine Aussicht. Nachdem der ursprüngliche Plan “cable car” gekippt wurde anbetracht der Schlange am Ticketverkauf – und 4 untrainierte Medienschaffende den Berg endlich irgendwie hochgeklettert waren…. was für eine Aussicht!


Hier mal ein paar Fotos. Kap! Pinguine! Südhalbkugel! Winter! Haha ;D Sind trotzdem gut 20 °C und strahlender Sonnenschein. Landschaftlich ist die Gegend hier ein Traum.
Ein schönes Gefühl, hier zu sein und das alles sehen zu dürfen.